So senken Sie Ihr Krebsrisiko

Expert:innen zufolge lassen sich rund 40 % aller Krebserkrankungen mit der richtigen Prävention vermeiden. Grund genug, aktiv zu werden!

Der Europäische Kodex zur Krebsbekämpfung wurde 2026 von der Weltgesundheitsorganisation neu herausgegeben und nennt vierzehn Maßnahmen, wie Sie Ihr Krebsrisiko senken können.

1. Rauchen Sie nicht.

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1. Rauchen Sie nicht.

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Verzichten Sie auf jeglichen Konsum von Tabakprodukten oder E-Zigaretten Wenn Sie rauchen, sollten Sie damit aufhören.

2. Vermeiden Sie Passiv- rauchen.

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2. Vermeiden Sie Passiv- rauchen.

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Auch Passivrauchen erhöht das Krebsrisiko. Die Deutsche Gesellschaft für Thoraxchirurgie (DGT) geht davon aus, dass Zigarettenqualm die häufigste Ursache für Lungenkrebs bei Nichtraucher:innen ist. Darum vermeiden Sie Tabakrauch in Ihren Wohnräumen und in Ihrem Fahrzeug.

3. Vermeiden oder redu- zieren Sie Übergewicht / Adipositas.

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3. Vermeiden oder redu- zieren Sie Übergewicht / Adipositas.

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• Essen Sie möglichst wenig Lebensmittel mit hohem Kalorien-, Zucker-, Fett- und Salzgehalt.

• Konsumieren Sie möglichst wenig Getränke mit hohem Zuckergehalt. Trinken Sie hauptsächlich Wasser und ungesüßte Getränke.

• Essen Sie möglichst wenig hochverarbeitete Lebensmittel.

4. Bewegen Sie sich regelmäßig.

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4. Bewegen Sie sich regelmäßig.

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Regelmäßiger Sport verringert das Risiko, an bestimmten Krebsarten zu erkranken. Zudem gibt es Hinweise, dass körperliche Aktivität das Rückfallrisiko nach einer Krebserkrankung verringert. Bewegen Sie sich deshalb regelmäßig im Alltag. Verbringen Sie möglichst wenig Zeit im Sitzen.

5. Ernähren Sie sich gesund.

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5. Ernähren Sie sich gesund.

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Setzen Sie vor allem Vollkornprodukte, Gemüse, Hülsenfrüchte und Obst auf Ihren täglichen Speiseplan. Essen Sie möglichst wenig rotes Fleisch und vermeiden Sie verarbeitetes Fleisch.

6. Verzichten Sie auf alkoholische Getränke.

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6. Verzichten Sie auf alkoholische Getränke.

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Alkohol schadet dem Körper und begünstigt auch die Entstehung von Krebserkrankungen. Daher sollten Sie keinen Alkohol trinken. Wichtig zu wissen: Werden zum Gläschen Wein, Bier oder Schnaps noch Zigaretten geraucht, addieren sich die krebserregenden Effekte der beiden Suchtmittel nicht bloß, sie verstärken sich sogar.

7. Stillen Sie Ihr Baby so lange wie möglich.

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7. Stillen Sie Ihr Baby so lange wie möglich.

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Stillen kann vor Brustkrebs schützen.

8. Vermeiden Sie zu viel Sonnenstrahlung, insbesondere bei Kindern.

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8. Vermeiden Sie zu viel Sonnenstrahlung, insbesondere bei Kindern.

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Zu viel Sonne und damit zu viel UV-Strahlung begünstigt die Entstehung von Hautkrebs. Achten Sie bei sich selbst und bei ihren Kindern auf geeignete Sonnenschutzmaßnahmen wie Schatten aufsuchen, sonnengerechte Kleidung und das Eincremen mit einer Sonnenmilch mit ausreichend hohem Lichtschutzfaktor. Gehen Sie nicht ins Solarium.

9. Schützen Sie sich vor Risikofaktoren am Arbeits- platz.

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9. Schützen Sie sich vor Risikofaktoren am Arbeits- platz.

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Informieren Sie sich über Krebsrisikofaktoren bei der Arbeit und verlangen Sie von Ihrem Arbeitgeber, dass er Sie davor schützt. Befolgen Sie stets die Gesundheits- und Arbeitsschutzanweisungen an Ihrem Arbeitsplatz.

10. Vermeiden Sie Radongas in Innen- räumen.

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10. Vermeiden Sie Radongas in Innen- räumen.

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Informieren Sie sich mithilfe einer lokalen Radonkarte über die Radonkonzentration in Ihrer Region. Lassen Sie die Werte in Ihrem Zuhause von Fachpersonen messen und gegebenenfalls senken.

11. Reduzieren Sie aktiv die Belastung durch Luftver- schmutzung.

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11. Reduzieren Sie aktiv die Belastung durch Luftver- schmutzung.

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• Nutzen Sie öffentliche Verkehrsmittel, gehen Sie zu Fuß oder fahren Sie mit dem Fahrrad, anstatt das Auto zu nehmen.

• Suchen Sie sich verkehrsarme Strecken, wenn Sie zu Fuß gehen, mit dem Rad fahren oder draußen Sport treiben.

• Halten Sie Ihr Zuhause rauchfrei, indem Sie keine Brennstoffe wie Kohle oder Holz verheizen.

• Fördern Sie Maßnahmen für eine bessere Luftqualität.

12. Schützen Sie sich vor krebs- auslösenden Infektionen.

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12. Schützen Sie sich vor krebs- auslösenden Infektionen.

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• Lassen Sie Mädchen und Jungen gegen das Hepatitis-B-Virus und das humane Papillomavirus (HPV) impfen.

• Nehmen Sie an den empfohlenen Tests auf und Behandlungen gegen Hepatitis-B- und -C-Viren, das humane Immunschwäche- virus (HIV) und Helicobacter pylori teil.

13. Machen Sie eine Hormon- ersatztherapie nur so lang wie nötig.

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13. Machen Sie eine Hormon- ersatztherapie nur so lang wie nötig.

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Wenn Sie sich nach einer ausführlichen Beratung durch Ihre Ärztin oder Ihren Arzt für eine Hormon- ersatztherapie (gegen Wechseljahrsbe- schwerden) entscheiden, sollten Sie die Anwendung auf einen möglichst kurzen Zeitraum beschränken.

14. Nehmen Sie die Angebote zur Vorsorge wahr.

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14. Nehmen Sie die Angebote zur Vorsorge wahr.

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Nehmen Sie an den empfohlenen Krebsvorsorgepro- grammen für folgende Krebsarten teil:

• Darmkrebs

• Brustkrebs

• Gebärmutter- halskrebs

• Hautkrebs

• Prostatakrebs

• Lungenkrebs
(für starke Raucher:innen)

In vielen Fällen kann die Krankheit geheilt werden, wenn sie rechtzeitig entdeckt wird.

Anja Drobek

 
Anja Drobek
Prävention
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