Berlin-Spandau: Neue Außenstelle für kultursensible Krebsberatung in türkischer Sprache

Mit dem kostenlosen Angebot schließt die Berliner Krebsgesellschaft e.V. ab September eine weitere Lücke in der Versorgungslandschaft Berlins.

Wöchentlich montags von 09.00 – 13.00 Uhr unterstützt ab September eine Psychologin Krebsbetroffene kultursensibel und auf Wunsch in türkischer Sprache in den Räumlichkeiten der Beratungsstelle des Gesundheitsamtes „Mela 8“ in Spandau. Das Angebot richtet sich an Erkrankte und Angehörige in allen Phasen einer Krebserkrankung und überbrückt Barrieren im Verständnis zwischen den Kulturen. Gefördert wird es durch die Karl-Monz-Stiftung. Die Anmeldung erfolgt werktags telefonisch unter 030 27 00 07 272 oder per E-Mail: danismanlik@berliner-krebsgesellschaft.de.

„Uns ist seit vielen Jahren der große Bedarf an kultursensibler Beratung in Berlin bewusst. Mit unserer neuen Außensprechstunde bieten wir ein niedrigschwelliges Angebot in Spandau, dass den kulturellen Hintergrund und die Vorerfahrungen der Ratsuchenden berücksichtigt“, so Barbara Kempf, Geschäftsführerin der Berliner Krebsgesellschaft e.V. „Wir danken der Karl-Monz-Stiftung herzlich für ihre Unterstützung des Projekts.“  

Bei der Eröffnungsveranstaltung am 9.6.2022 informierte Dr. med. Zülküf Tekin, Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie des Klinikum Luckenwalde in türkischer Sprache über „Darmkrebs – Vorsorge und Behandlung“. Das Beraterinnenteam der Berliner Krebsgesellschaft e.V. sprach zu psychosozialen Belastungen und Möglichkeiten der Unterstützung.


Auch in Berlin-Kreuzberg können sich Betroffene kultursensibel unterstützen lassen. Jeden Montag berät das türkischsprachiges Team der Berliner Krebsgesellschaft e.V. in den Räumlichkeiten des AWO Begegnungszentrum in der Adalbertstraße 23 A.

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