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Berliner Krebsgesellschaft betont anlässlich des Weltkrebstages Stellenwert von Beratung und seriöser Information für Berliner Krebspatienten

Die Diagnose Krebs stellt das Leben der Betroffenen auf dem Kopf. Wie es jetzt weitergeht und wer bei der Bewältigung der anstehenden Aufgaben helfen kann – das sind wichtige Fragen für Patient*innen. Im Internet finden sich dazu viele Informationen – nicht immer sind die Quellen verlässlich. Anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar betont die Berliner Krebsgesellschaft den hohen Stellenwert der regionalen Beratungs- und Informationsangebote in Berlin.

Wie lassen sich seriöse von unseriösen Gesundheitsinformationen unterscheiden? Das ist häufig gar nicht so einfach. Vorsicht geboten ist in jedem Fall bei reißerischen Schlagzeilen oder unrealistischen Aussagen, zum Beispiel, wenn eine Therapie als absolut nebenwirkungsfrei angepriesen wird oder angeblich zu 100 Prozent wirksam ist. Manchmal ist Werbung als redaktioneller Inhalt getarnt – hier sollten Betroffene auf eine klare Trennung achten. Auch der Blick ins Impressum lohnt sich. So wird schnell klar, wer die Urheber einer Information sind und ob sie möglicherweise kommerzielle Interessen verfolgen.

Viele Fragen der Betroffenen sind ohnehin so individuell, dass sie besser in einem persönlichen Beratungsgespräch geklärt werden. Eine gute, umfassende, kostenlose und wohnortnahe Beratung bieten die Krebsberatungsstellen der Landeskrebsgesellschaften. Die Bedeutung dieser Stellen hat inzwischen auch der Gesetzgeber erkannt – er hat im letzten Jahr festgelegt, dass sich die Krankenkassen künftig mit einem Anteil von 40 Prozent an der Finanzierung der Beratungsstellen beteiligen. Diese Förderung soll ab dem 1. Juli 2020 rückwirkend für den 1. Januar 2020 gelten.

„Erfreulicherweise hat auch das Land Berlin einer Förderung der Beratungsstellen der Berliner Krebsgesellschaft zugestimmt“, sagt Prof. Dr. Petra Feyer, Vorstandsvorsitzende der Berliner Krebsgesellschaft. „Ab Januar 2020 erhalten wir eine finanzielle Unterstützung, die uns die dringend benötigte Planungssicherheit verschafft. Das ist vor allem für die Berliner Krebspatienten eine gute Nachricht. Wir denken gerade darüber nach, einen weiteren Beratungsstandort im Nord-Osten der Stadt einzurichten“, so Prof. Dr. Petra Feyer weiter.

Nach derzeitigem Stand erkrankt in Deutschland jeder Zweite im Laufe seines Lebens an Krebs. Jedes Jahr gibt es etwa 500.000 Neuerkrankungen. Aufgrund der demografischen Entwicklung ist zwischen 2015 und 2030 in Deutschland mit einem Anstieg der Krebsneuerkrankungen um 23 Prozent zu rechnen (Quelle: Krebs in Deutschland 2015/2016, Robert-Koch Institut). Nach den Herz-Kreislauferkrankungen ist Krebs die zweithäufigste Todesursache. Bei Frauen zählt zu den häufigsten Krebserkrankungen der Brust-, Darm- und Lungenkrebs, bei Männern der Prostata-, Darm- und Lungenkrebs.

Über den Weltkrebstag

Der Weltkrebstag findet jedes Jahr am 4. Februar statt. Die Internationale Union gegen den Krebs (UICC) hat ihn 2007 erstmals ausgerufen, um die Themen Krebsorsorge, Früherkennung und Kommunikation weiter in das Bewusstsein aller Menschen zu rücken.

Kontakt
Berliner Krebsgesellschaft e.V.
Maren Müller MPH
Öffentlichkeitsarbeit und Prävention
Robert-Koch-Platz 7, 10115 Berlin
Tel.: 030 - 280 41 955
E-Mail: mueller@berliner-krebsgesellschaft.de

Maren Müller MPH
Öffentlichkeitsarbeit,
Prävention
030 - 28 04 19 55
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