Forschungsförderung in Zahlen und Beispielen

Auf kaum einem Gebiet der Medizin wurden in den letzten Jahren so bahnbrechende Fortschritte erzielt wie in der Onkologie. Die Forschung der Molekularbiologen und die Weiterentwicklung der Apparatetechnik und bildgebender Verfahren hat die Krebsmedizin ein großes Stück vorangebracht. Dennoch sind viele Fragen zur Krankheit Krebs unbeantwortet. Die Berliner Krebsgesellschaft hat die Forschungsförderung deshalb zu ihrer Hauptaufgabe gemacht.

Im laufenden Jahr 2016 haben wir bereits Förderzusagen für 13 Projekte mit einem Fördervolumen von 538.889,47 Euro getätigt.

Gefördete Projekte und bereitgestellte Mittel in 2014, 2015, 2016

Jahr Anzahl Projekte Fördersummen laufende Projekte
Gesamt 34 1.258.846,79 € 24
2014 8 260.689,58 € 3
2015 13 459.267,74 € 8
2016 13 538.889,47 € 13

Beispiele für innovative Forschung

Curt Meyer-Gedächtnispreis 2016: Dr. Matthias Leisegang erhält Auszeichnung für seine Forschungsarbeiten zur Analyse von Krebsmutationen als Ziel der adoptiven T-Zelltherapie

Die Berliner Krebsgesellschaft hat gestern den Curt Meyer-Gedächtnispreis 2016 für exzellente Krebsforschung verliehen. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung ging an Dr. Matthias Leisegang von der Charité für seine Arbeiten...[mehr]



Panel-Diskussion zum Thema Medicine gets personal: gene-based therapies for a new era in treatment?

Am 11. Februar 2016 veranstalte die Einstein-Stiftung unter Beteiligung der Berliner Krebsgesellschaft eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion zur Zukunft der personalisierten Medizin Es diskutierten: Nobelpreisträger Bruce...[mehr]



Was treibt das Krebsgen Bcl-3 im Hodgkin Lymphom?

Forscher am Berliner Max Delbrück Centrum für Molekulare Medizin (MDC) sind auf der Suche nach neuen Angriffszielen im Hodgkin Lymphom. Ihre Grundlagenforschung soll helfen, entsprechende zielgenaue Substanzen zu finden, die...[mehr]



Warum verwandeln sich einige Non-Hodgkin-Lymphome in aggressive B-Zell-Lymphome?

Das Non-Hodgkin-Lymphom ist eine bösartige Form von Lymphdrüsenkrebs. Bei etwa jedem vierten Patienten wandeln sich zunächst niedrig maligne Non-Hodgkin-Lymphome in aggressive B-Zell-Lymphome um. Warum das so ist, weiß man...[mehr]



Warum befallen B-Zelllymphome das Gehirn?

B-Zelllymphome befallen normalerweise das lymphatische System und neigen nicht dazu, sich im zentralen Nervensystem (ZNS) auszubreiten. Etwa drei Prozent wandern jedoch ins zentrale Nervensystem, also ins Gehirn. Ärzte sprechen...[mehr]



Wie Allergiezellen möglicherweise vor Krebs schützen

Die Mastzelle ist die wichtigste Zelle bei der Auslösung allergischer Erkrankungen wie Asthma oder Heuschnupfen; und es gibt keine Zelle, die mehr Entzündungen macht und tödlicher für den Organismus ist. Mit Krebs wurden diese...[mehr]



Wie gut sind Kliniken auf das Sterben vorbereitet?

Das Krankenhaus ist in Deutschland der Sterbeort Nummer 1. Das bedeutet, mehr als die Hälfte aller Menschen stirbt in einem Krankenhausbett. Aber gelingt es Kliniken der Maximalversorgung auch, den Patienten ein würdevolles...[mehr]



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