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Krebs und Bewegung

Krebs und Sport? Was früher als unvereinbar galt, wird heute ausdrücklich empfohlen. Zahlreiche Studien belegen mittlerweile den positiven gesundheitlichen Effekt, sogar noch während der Therapie. Natürlich darf ein bestimmtes Maß an Anstrengung nicht überschritten werden. Doch gerade bei einer schweren Erkrankung wie Krebs ist es wichtig, den Kreislauf in Schwung zu halten. Besonders gut sind Ausdauersportsrten wie Laufen, Schwimmen oder Radfahren; Yoga oder spezielle Muskelaufbautrainings eignen sich aber ebenso.

Der Vorteil von Krebssportgruppen ist, dass sie von einem Profi geleitet werden und das Bewegungstraining auf die Bedürfnisse der Teilnehmer angepasst wird. Außerdem macht das Training in der Gruppe mehr Spaß als alleine. Die meisten Teilnehmer berichten, sich anschließend körperlich und mental fitter zu fühlen.

Wichtig zu wissen: Jeder Krebspatient hat einen Anspruch auf einen Reha-Sport in einer Krebssportgruppe. Wir helfen Sportvereinen, die Krebssportgruppen anbieten, durch direkte finanzielle Zuwendungen. Die im Folgenden aufgeführten Verein haben wir 2017 mit einem Geldbetrag unterstützt.

  • Behinderten Sport-Freunde Frohnau e.V.
  • Behindertensportverein Berlin-Mitte e.V.
  • Berliner Turnverein Olympia e.V.
  • Versehrten-Sportverein Spandau e.V.
  • Behindertensportverein Tempelhof-Schöneberg e.V.
  • Behindertensportverein Zehlendorf e.V.
  • Behindertensportverein Wedding-Reinickendorf e.V.
  • BSG Bezirksamt Köpenick e.V.
  • Sportclub Berlin e.V.

Melanie Meyhak
Finanzen, Verwaltung und Personal
030 - 28 04 04 88
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Lesetipp: Rehabilitationssport für Krebspatienten: Angebot und Zugang am Beispiel von Berlin

Uns erreichen immer wieder Anrufe von erkrankten Menschen, die bedauern, dass es nur wenige Krebssportgruppen in Berlin gibt. Das geschilderte Problem ist uns bekannt und wir arbeiten an Vorschlägen für eine strukturelle Umgestaltung des Rehabilitationssportes. Lesen Sie hierzu unseren im Forum 1/2019 erschienenen Artikel.