Personen beim Walken

Bewegung

Seit einigen Jahren wird verstärkt der Zusammenhang von regelmäßiger körperlicher Betätigung und dem Entstehen von Krebserkrankungen erforscht. Es bestehen deutliche Hinweise, dass Bewegung und Sport einen stärkenden Effekt auf die körpereigene Abwehr haben. Ob die Aktivierung des Immunsystems durch Sport tatsächlich vor der Ausbildung von Krebserkrankungen schützen kann, ist noch nicht endgültig erforscht.

Studien belegen allerdings, dass Personen, die sich regelmäßig sportlich betätigen, weniger häufig an Dickdarmkrebs erkranken. Auch tritt Brustkrebs vor Beginn der Wechseljahre seltener bei körperlich aktiven Frauen auf.

Fest steht, dass sportliche Betätigung einen deutlich positiven Effekt auf Herz, Kreislauf und Organe hat, den Fettstoffwechsel ankurbelt und so die Cholesterinwerte senkt. Körperlich aktive Menschen sind fitter und leistungsfähiger. Auch Personen, die bereits eine Krebserkrankung hatten, erleiden Studien zufolge weniger häufiger einen Rückfall, wenn sie sich regelmäßig bewegen.

Gesundheitsexperten empfehlen deshalb regelmäßige körperliche Betätigung. Eine gemäßigte sportliche Aktivität an zwei bis drei Tagen in der Woche genügt bereits, um einen positiven Effekt hervorzurufen.

Lesen Sie mehr zum Thema Prävention durch Bewegung auf der Webpräsenz der Initiative In Form des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie auf den Seiten des Robert-Koch-Instituts.